Resiliente Teams

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Resiliente Teams sind wichtiger denn je! Denn die Corona-Pandemie setzt Teams gleich mehrfach unter Druck. Die neue Arbeitswelt mit ihren Krisen und vielerorts hybriden Arbeitsbedingungen sind enorme Belastungen. Die gestiegene Arbeitslast, der Stresspegel, unerwartete Komplikationen und andauernde Veränderungen „stressen“ einzelne, aber auch ganze Teams*.

Teamresilienz vs. individuelle Resilienz

Eine Gruppe resilienter Personen ist noch kein resilientes Team. Zwar können resiliente Teammitglieder einen positiven Ausstrahleffekt auf das Team haben, aber wichtig ist die Haltung aller. Denn sind manche im Team sehr stressresistent und andere weniger, kann das Pendel sogar negativ ausschlagen! Dann rotieren einige, indem sie achtsam alles abarbeite. Und andere, die sehr auf sich achten, lehnen sich bequem zurück und lassen sich vom Stress nicht irritieren. Eine solches Ungleichgewicht hat Auswirkungen auf das ganze Team, das es zu thematisieren gilt.

Leitfragen können sein: Ist die Arbeit „gerecht“ verteilt? Welche Unterstützung können wir nutzen? Wie können wir Erkenntnisse und Kompetenzen einzelner für das ganze Team nutzbar machen?

Keinesfalls darf der Eindruck entstehen, dass die ganze Arbeitslast auf diejenigen abgewälzt wird, die sich nicht so gut abzugrenzen wissen. Es geht in diesem Fall eben nicht (nur) um die Resilienz des/der Einzelnen, sondern um die des Teams. Deshalb sollte der Fokus auf dem gesamten Team und deren gemeinsamen Entwicklung liegen.

Was zeichnet Teamresilienz aus?

#1 Das Team hat einen gemeinsamen Team-Spirit, gemeinsame Ziele, eine Vision und ist optimistisch diese auch zu erreichen – dennoch sind sich alle Teammitglieder der etwaigen Risiken bewusst. 

#2 Die Teammitglieder vertrauen sich untereinander und ihrer Führungskraft. Alle im Team können sich sicher sein, dass sie um Unterstützung bitten können und dass sie diese auch bekommen.

#3 Konflikte, Fehler und auch Scheitern sind ok – und werden von ALLEN gemeinsam konstruktiv gelöst und als Chance begriffen. Denken und Handeln sind lösungsorientiert. Die Teammitglieder können Rückschläge wegstecken und richten dann zügig den Blick nach vorne.

Schlussendlich sind resiliente Teams in der Lage, Krisensituationen gemeinsam zu bewältigen, insbesondere auch dadurch, dass sie auf alle Team-Ressourcen zugreifen können.

Es liegt vor allem in der Verantwortung der Teamleitung für ein entspanntes und vertrauensvolles Klima im Team zu sorgen. Denn nur auf dieser Basis kann Teamresilienz entstehen und zu Produktivität und Gesundheit beitragen.

Führungsaufgabe: Teamresilienz fördern 

Mehr denn je müssen Führungskräfte darauf achten, Strukturen zu verhindern, welche Teamresilienz, Eigenmotivation und Übernahme von Verantwortung verhindern.

Wenn Führungskräfte sich darauf fokussieren, Teams zu coachen, zu befähigen und Wachstum zu ermöglichen, öffnen sich großartige Räume. Wichtig hierbei, dass die Führungskraft sich das Thema Risikomanagement auf die Fahnen schreibt. Es braucht weiterhin jemanden im Hintergrund, der die aufziehenden Gefahren und Hindernisse sieht und bewertet. Und es braucht jemanden, der Maßnahmen mit dem Team initiiert, um gegenzusteuern.

Erfahren Sie in unserem Resilienz-Programm für Führungskräfte, wie Sie Ihre eigene Resilienz und die Resilienz Ihres Teams entwickeln und kultivieren.

*Eine Steinbeis-Studie gibt Aufschluss, wie sich Teamarbeit und individuelle Leistung aktuell entwickeln.

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